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Negativ denken – Fitness-Ziele endlich erreichen

Wenn du es endlich schaffen möchtest deine Fitness-Ziele zu erreichen, ist negative Visualisierung vielleicht die Methode, die dir bis jetzt gefehlt hat.

“Nächste Woche gehe ich vier mal trainieren”
“Ab morgen esse ich nur gesund.”
“Ich werde jeden Tag meditieren”
“Ich werde 1h früher schlafen gehen.”
“Ich werde weniger Alkohol / Kaffee trinken”
“Ich nehme mir Zeit für meine Mahlzeiten .”

 

Positiv denken! Dann schaffst du das schon!

NOPE.

Das hat bis jetzt nicht funktioniert, oder?

 

🌟Think positive 🌟 ist ein nettes Mantra. Aber es kann dich aber daran hindern deine Fitness-Ziele zu erreichen.

Wenn du dauerhaft Gewohnheiten ändern willst, sei es mehr Sport zu treiben, dich gesund zu ernähren oder abzunehmen, reicht es nicht, dir vorzustellen wie gut du dich fühlen wirst, wenn du diese Ziele erreichst.

 

Warum positives Denken hinderlich sein kann:

Eine Fixierung auf positives Denken führt zu zwei grundlegenden Problemen:

1) Wir erwarten, dass wir uns immer gut fühlen müssen, wenn wir etwas Gutes für uns tun. Tatsächlich ist das Ändern von Gewohnheiten aber auch immer ein schmerzhafter Prozess, weil wir dafür alte Muster aufbrechen. Wir stören das Gleichgewicht. Bringen uns aus der etablierten Balance. Das fühlt sich kurzfristig nicht angenehm an.

2) Ob wir bei Vorhaben erfolgreich sind oder nicht, liegt zu einem großen Teil daran, wie wir mit Hürden umgehen.  Hürden werden beim positiven Denken gerne ausgeklammert. Aber sie werden kommen. Wenn wir unsere Hürden kennen, können wir dementsprechend vorsorgen und Strategien entwickeln.

“Die meisten Menschen überschätzen was  sie kurzfristig leisten können, und unterschätzen was sie langfristig leisten können.”

Bestehende Gewohnheiten zu durchbrechen und seinen Alltag umzuprogrammieren ist schwer. Selbst die Pessimisten unter uns tendieren dazu kurzfristig zu optimistisch zu sein.

Die Motivation und positiven Emotionen, die wir im gegenwärtigen Moment spüren, verleiten uns dazu unser Zukunfts-Ich zu überschätzen. Das führt dazu, dass wir Tages- oder Wochenpläne schmieden die nicht realistisch sind.

 

Wie du alte Muster auflöst und deine Fitness-Ziele erreichst:

 

I. “Premeditatio Malorum”

Diese Methode kommt aus der stoischen Philosophie, und kann übersetzt werden mit “Das Vorausdenken von Schlechtem”. Mehr dazu hier.  Diese negative Visualisierung wirkt sich positiv auf das Ändern von Gewohnheiten aus, und ist der Schlüssel dazu, nicht ständig in alte Muster zu verfallen.

Male dir das Worst-Case-Szenario aus. Überlege, warum du bisher deine Fitness-Ziele wieder über Bord geschmissen hast:

Warum wirst du scheitern?

Welche Fehler wirst du machen?

Warum wirst du es nicht durchziehen?

Warum wirst du aufschieben?

Was könnte alles schiefgehen?

Was wird dich abhalten?

Welche Ausreden wirst du haben?

 

Sehr gut. Und jetzt?

 

II. Negativ wird zu “proaktiv”

Jetzt geht es nicht darum, dich schlecht zu fühlen. Finde Strategien, die dann greifen wenn dieses Szenario eintritt, oder setze bewusst Handlungen um dein Zukunfts-Ich nicht in diese Situationen zu bringen.

Du musst öfters Überstunden machen und lässt dann das Training ausfallen.

Strategie: Du trainierst vor der Arbeit, dann kann nichts dazwischen kommen.

Du möchtest gesund essen, aber wenn du nachhause kommst, überfällt dich der Heißhunger und du hast keine Zeit zu kochen.

Strategie: Du kaufst genügend gute Lebensmittel ein, die es leicht machen eine schnelle gesunde Mahlzeit zusammenzustellen. Wenn du weisst, dass es ein stressiger Tag wird, kochst du vor – die “gute” Mahlzeit steht fertig im Kühlschrank. Du planst dir eine Zwischenmahlzeit in der Arbeit ein, um nicht komplett ausgehungert nachhause zu kommen.

Du möchtest mehr schlafen, aber scrollst automatisch im Bett noch durch deinen Social Media Feed und bleibst hängen.

Strategie: Bewahre das Handy außerhalb des Schlafzimmers auf. Lösche oder sperre die Apps temporär.

Du möchtest Meditation im Alltag integrieren, vergisst aber immer oder schiebst auf.

Strategie: Knüpfe es an eine bereits automatisierte Handlung an. z.b. nach dem Zähneputzen. Hefte dir ein Notiz als Reminder an den Spiegel. Stelle den Wecker 10 Min früher um dafür Zeit zu haben.

 

Dadurch erarbeitest du dir das, was die Stoiker, als “vorausschauende Gelassenheit” bezeichnen. Du wirst durch deine typischen Hürden nicht mehr aus der Bahn geworfen. Du musst dich nicht nur auf pure Willenskraft verlassen, die dir vielleicht zum entscheidenden Moment fehlt. Und du gibst deinem Zukunfts-Ich eine faire Chance, deine Vorhaben tatsächlich umzusetzen.

TU ES!


Möchtest du endlich deine Fitness-Ziele umsetzen, deine Ernährung in den Griff bekommen und/oder im Training so richtig vorankommen?

Ich unterstütze dich dabei.

Schreib mir einfach eine Nachricht oder buch dir gleich einen Termin für ein Beratungsgespräch.

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Julia Prinz
Protein Botschafterin

julia@craftkoerper.com

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