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Essanfälle loswerden: warum du hineinstopfst

Um deine Essanfälle in den Griff zu bekommen, brauchst du nicht mehr Willenskraft oder eine spezielle Ernährungsumstellung, sondern ein Umdenken, wie du mit dir und deinen Bedürfnissen umgehst.

Wenn du dazu neigst, dir Essen vorzuenthalten, und dann aber Essen hineinstopfst, neigst du wahrscheinlich auch dazu:

Essanfälle

  • ein unrealistisches Arbeitspensum zu planen
  • dir keine Pausen zu gönnen
  • deinen Selbstwert in Produktivität zu messen
  • von einer “stressigen Phase” in die nächste zu geraten
  • dann in die komplette Erschöpfung zu fallen
  • und Freizeit sehr passiv zu gestalten

 

Essanfälle spiegeln dein Leben

Im Coaching sehe ich oft wie der Binge-Restrict Cycle einfach nur ein Abbild davon ist, dass jemand in vielen Bereichen versucht, über seine Bedürfnisse zu gehen. Das Leben ist darauf ausgerichtet, möglichst viel zu leisten oder unterzubekommen, sowohl in der Arbeit, als auch im Familien- und Sozialleben.

Dieses Vollgas-Verhalten führt aber leider oft dazu, dass man mit dem Fuß am Gaspedal gegen die Wand fährt, und komplett ausfällt. Entweder bremst das Immunsystem (du wirst regelmäßig krank) oder die Psyche (Burn Out Symptome).

Von einem Extrem ins andere. Plötzlich geht nichts mehr.

 

Essanfälle spiegeln deinen Umgang mit dir selbst

Unter der Woche Überstunden, Schlaf gekürzt, der Körper mit Koffein am Leben erhalten. Hinarbeiten aufs Wochenende oder den Urlaub. Dann wird Schlaf nachgeholt, passiv gechillt oder gegönnt. An etwas Aktives ist nicht zu denken. Keine Lust, keine Zeit. Das Wochenende hinterlässt einen leer und der Montag schwebt bereits am Sonntag über einem wie ein Damoklesschwert.

Werden die Grundbedürfnisse ständig missachtet, versucht man in der restlichen Zeit vergeblich ein Loch zu stopfen:

➡ Man kann gar nicht so viel liegen, wie man sich erschöpft fühlt.
➡ Man kann nicht so viel essen, dass es die Leere füllt, die dieser Lifestyle kreiert.

 

Mehr Selbstfürsorge gegen Essenanfälle

Die gute Nachricht ist: arbeitet man an einem dieser Bereiche, verändert sich oft automatisch der Zugang zu den anderen. Eine bewusste Beschäftigung mit dem Essverhalten führt häufig zu einem Umdenken im (Arbeits-)Alltag.

Sich Zeit für die Ernährung zu nehmen, ist schließlich eine essenzielle Art der Selbstfürsorge. Dazu gehören:

✅  regelmäßig ausreichend zu essen und zu trinken
✅  sich dafür eine Pause zu nehmen
✅  Zeit & Planung um nahrhafte Mahlzeiten vorzubereiten
✅  Nein zu Dingen zu sagen, die einen daran hindern

Regulieren zu lernen ist für viele schwieriger als in kurzen Phasen alles zu geben, aber es zahlt sich aus.

 

“How you do one thing, you do everything.”

 


Hast du dich in deiner Fitness-Reise verloren? Möchtest du endlich Frieden mit dem Essen schließen, und/oder im Training so richtig vorankommen?

Ich unterstütze dich dabei.

Schreib mir einfach eine Nachricht oder buch dir gleich einen Termin für ein Beratungsgespräch.

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Julia Prinz
Protein Botschafterin

julia@craftkoerper.com

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